Arbeitsgemeinschaft der Dienste und Einrichtungen für Erziehungshilfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Partizipation

Partizipation als Chance unserer Pädagogik

Vom 01.05.2014 bis 30.04.2017 lief das Projekt „Partizipation als Chance unserer Pädagogik“ mit 13 Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaft der Dienste und Einrichtungen für Erziehungshilfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart (AGE).

Partizipation ist ein wichtiges Element in einer ganzen Reihe von Kinderrechten. Darüber hinaus gilt es als ein Erfolgsfaktor in der Entwicklung und Förderung von Menschen und Organisationen. Partizipation ist Ausdruck unseres demokratischen Verständnisses von Gesellschaft und findet sich nicht zuletzt in den unterschiedlichsten Formen als Teil alltäglicher pädagogischer Praxis wieder.

Das Projekt setzte sich zum Ziel, Partizipation als grundlegende Haltung und pädagogisches Arbeitsprinzip der Mitarbeitenden in den beteiligten Einrichtungen zu verstehen. In den beteiligten Einrichtungen gibt es bereits vielfältige und bewährte Formen der Beteiligung und zugleich die Erfahrung, dass Beteiligung als Grundhaltung sehr unterschiedlich bei einzelnen Mitarbeitenden, den einzelnen Betreuungsangeboten und den verschiedenen Einrichtungen lebt.

Um Partizipation als gelebte (Alltags-) Kultur in den beteiligten Einrichtungen und für die dort lebenden und arbeitenden Menschen erlebbar zu machen, ist die grundsätzliche Haltung der Einrichtung und die einrichtungsinterne Ausgestaltung durch die Einrichtungsleitungen besonders wichtig. Der Projektfokus liegt auf der Weiterentwicklung der Organisation und des Personals. Es braucht kulturstiftende Themen und eine „gleiche Idee“ der Mitarbeitenden, die Sicherung bewährter Strategien und Werkzeuge und das gemeinsame Ausprobieren neuer Ansätze.

Damit Beteiligung lebt, wurden die Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern in das Projekt miteinbezogen. Unter Beteiligung verstehen wir, etwas gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen zu gestalten, ihre Bedürfnisse zu verstehen und im pädagogischen Auftrag mit ihnen darüber zu sprechen und zu verhandeln.

Ergänzend kommen strukturelle Merkmale dazu, wie z.B. Kinder- und Jugendlichenvertretungen sowie standardisierte Teilhabe- und Beschwerdeverfahren, die aber nur wirksam sein werden, wenn die Kinder und Jugendlichen sich wirklich beteiligt fühlen und Selbstwirksamkeit und Wachstum erleben.

Das Projekt begleitete die beteiligten Einrichtungen in der Umsetzung der Kinderrechte. Erlebte Beteiligung stärkt die Kinder und Jugendlichen und wird dadurch zu einem präventiven Baustein für den Kinderschutz.

Projektergebnisse

Wir haben keinen Abschlussbericht in Papierform angefertigt. Verlauf und Ergebnisse des Projektes sind auf einer eigenen Homepage übersichtlich dargestellt.

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Alternativ:

www.age-partizipation.de