Arbeitsgemeinschaft der Dienste und Einrichtungen für Erziehungshilfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Geschichtliches

Aus dem Freundeskreisheft der Marienpflege Dezember 1969

Es geht nicht mehr anders

"Am 14. Juli (1969) haben sich die katholischen Einrichtungen der Heim- und Heilpädagogik der Diözese Rottenburg-Stuttgart zu einem Verband zusammengeschlossen. Er ist in vier Fachgruppen untergliedert, je nach Aufgabenstellung der Heime: Einrichtungen für Kinder, für Jugendliche, für geistig Behinderte und für Hör- und Sehgeschädigte.

Der Verband hat sich unter anderem die Aufgabe gestellt, die Einrichtungen zu beraten, ihre Arbeit zu koordinieren, eine Gesamtplanung zu erarbeiten, die Interessen der Heime bei den zuständigen Stellen und in der Öffentlichkeit zu vertreten und die Zusammenarbeit mit den sozialpädagogischen Ausbildungsstätten zu pflegen.

Daß der Verband gegründet werden konnte, verdanken wir vor allem der Initiative und dem Drängen von Herrn Prälat Weitmann, der den Zusammenschluß und die Koordinierung der Arbeit seit Jahren unerläßlich propagierte. Ich (gemeint ist Erwin Knam, damaliger Direktor im Kinder- und Jugenddorf Ellwangen) bin überzeugt, daß der neue Verband sich zum Wohl der Kinder und der caritativen Arbeit auswirken wird. Es geht nicht mehr anders."

Aus diesem Verband ging Anfang der 90er Jahre dann u.a. unsere Arbeitsgemeinschaft hervor.